Überzeugt von Wuppertal

Zukunft wird mit Mucke gemacht.

Liebenswertes Tal

Es sind vor allem die Menschen, die Wuppertal liebenswert machen. Die Bürgerinnen und Bürger, die unsere Stadt im Haupt- und Ehrenamt in Kultur und Sport oder mit sozialem Engagement gestalten. Ohne sie wäre unsere Stadt arm. Deshalb bin ich mit vielen Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig im Gespräch. Ich will von ihnen wissen: Wohin soll sich unsere Stadt mit ihren Stadtteilen entwickeln?

Doch ohne das Gespräch, ohne die Mitsprache und Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger kann kein Oberbürgermeister arbeiten. Aus diesen Gesprächen stammen die Ideen für das Stadtentwicklungskonzept und die Bundesgartenschau. Stadtentwicklung durchzieht alle Themenfelder und muss daher integriert gedacht werden. Auch der Klimaschutz ist ein wichtiges Anliegen vieler Menschen. Das Kohlekraftwerk Elberfeld konnte bereits abgeschaltet werden. Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel mehr Wasserstoffbusse für die Wuppertaler Stadtwerke (WSW), folgen.

Dringend notwendig ist eine Verkehrswende, die die unterschiedlichen Interessen von Fußgängerinnen und Fußgängern, Radfahrerinnen und Radfahrern, ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzern sowie Autofahrerinnen und Autofahrern gleichberechtigt einbezieht.

Ganz wichtig ist auch die Schaffung von neuem Wohnraum: günstige Wohnungen, aber auch Wohnraum in der mittleren und gehobenen Preiskategorie.

Und was wäre Wuppertal ohne die vielseitige Kulturszene, die die Stadt über die Grenzen hinaus strahlen lässt? Wir können stolz sein auf die Wuppertaler Bühnen, das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, das Sinfonieorchester, das Von der Heydt-Museum und die pulsierende freie Kulturszene mit vielen kreativen Kulturschaffenden. Kunst und Kultur bilden, unterhalten und regen an. Sie sollen in den nächsten Jahren stärker gefördert werden. Ich setze mich daher zum Beispiel für das Pina Bausch Zentrum, einer bessere finanzielle Förderung der freien Kultur sowie Projekte der Street- Art ein.

Sport, ob im Verein oder privat, ist Lebensqualität pur. Die Vereine sollen in den nächsten Jahren stärker gefördert werden, neue Sportstätten sollen entstehen. Unsere Stadt hat sehr viel zu bieten. Sie ist Heimat für uns alle. Und deswegen können wir alle einen Beitrag leisten. Friedlich und tolerant, respektvoll und demokratisch.

Wuppertal ist eine lebens- und liebenswerte Stadt. Ich bin hier geboren und lebe sehr gerne in meiner Heimatstadt. Im Tal und auf den Höhen befinden sich wunderbare Parks, Wälder, großartige historische Bauten, faszinierende Blicke und wunderschöne Stadtteile.
Meine Themen

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Soziale Gerechtigkeit

Ein Wuppertal für alle bedeutet für mich, dass alle Menschen die gleiche Chance auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben und kein Mensch am Rande der Gesellschaft stehen darf. Bildung, Ausbildung und Weiterbildung sowie Sprachvermittlung sind dabei wichtige Faktoren zum Erfolg. Daher setze ich dort weiterhin besondere Akzente.

Um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen und Armut zu bekämpfen, will ich die finanzielle Unterstützung der Wohlfahrts- und Jugendverbände ausbauen und weitere Maßnahmen zur Integration zugewanderter Menschen auf den Weg bringen. Präventionsmaßnahmen haben dabei Priorität.

Bezahlbarer Wohnraum wird auch in Wuppertal knapp. Mit dem von mir gegründeten ,Bündnis für Wohnen‘ habe ich das Ziel, bis 2025 1.000 neue sozialgebundene Wohnungen zu schaffen bzw. zu modernisieren.
  • Gleiche Chance auf Teilhabe für alle
  • Stärkere finanzielle Unterstützung der Verbände
  • Prävention stärken
  • 1.000 neue Sozialwohnungen bis 2025
Arbeit schaffen, Ausbildung ermöglichen

Ich stamme aus einer Handwerkerfamilie. So ist Arbeit für mich ein zentrales Thema. Das macht sich in meiner politischen Arbeit bemerkbar.

Seit meiner Amtsübernahme sind mehr als 10.000 Arbeitsplätze entstanden, und die Arbeitslosigkeit ist bis zu Beginn der Coronakrise deutlich gesunken. Ich setze mich dafür ein, dass in den nächsten fünf Jahren weitere 10.000 Arbeitsplätze entstehen.

Die Coronakrise zeigt: Wir müssen Beschäftigung im Einzelhandel, im Handwerk und in der Industrie durch aktive Politik sichern.

Wir brauchen Antworten auf den Strukturwandel – auch den digitalen. Wuppertal ist weit vorne und digitale Modellkommune. Ich möchte diesen Vorsprung weiter ausbauen – beim digitalen Service der Verwaltung sowie bei der Entwicklung zur Smart City und zum Zentrum für IT-Gründungen. Wichtige Impulse für den Strukturwandel kommen von der Bergischen Universität und dem Technologiezentrum Wuppertal W-tec.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass bis 2025 sämtliche Serviceleistungen der Stadtverwaltung digital abrufbar sind und wir uns als Stadtgesellschaft digital vernetzen.

Ich möchte, dass alle Jugendlichen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz haben und dass arbeitslose Menschen qualifiziert werden. Und ich kämpfe um jedes gute Unternehmen, das sich neu ansiedeln oder erweitern will. Dazu benötigen wir auch in Zukunft eine nachhaltige Flächenpolitik.
  • 10.000 neue Arbeitsplätze bis 2025
  • Beschäftigung in der Krise sichern
  • Digitalisierung als Chance begreifen
  • Weiterbildungsregion Nr. 1
  • für jeden jungen Menschen einen Ausbildungsplatz schaffen
  • Gewerbeflächen bereitstellen
Bildung für alle, Bildung von Anfang an

Bildung entscheidet über Chancen. Ich war der Erste in meiner Familie, der ein Studium absolvieren konnte. Das war nur durch gute Schulen in Wuppertal möglich. Aber gute Bildung fängt früher an – bereits mit der Geburt eines Kindes.

Seit meinem Amtsantritt haben wir 2.500 Plätze in Kitas und Tagespflege und 1.250 Plätze im Offenen Ganztag geschaffen, 18 neue Kitas wurden eröffnet. Zum neuen Schuljahr gehen 250 neue OGS-Plätze an den Start. Mein Ziel für die nächsten fünf Jahre sind weitere 1.500 neue Plätze. Bis 2025 sollen 2.000 Plätze in Kitas und Tagespflege entstehen. Dies ist wichtig für die frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gerade alleinerziehende Mütter sind auf einen Betreuungsplatz angewiesen, um eine Berufstätigkeit aufnehmen zu können.

Bei der Schulsanierung haben wir seit meinem Amtsantritt viel erreicht. 300 Mio. Euro sind in den letzten fünf Jahren investiert worden, damit unsere Schulen die Visitenkarte unserer Stadt werden. In den nächsten fünf Jahren sollen insgesamt 350 Mio. Euro in die Sanierung und den Neubau von Schulen aller Schulformen investiert werden. Vier neue Grundschulen und eine Gesamtschule sollen dabei entstehen. Die digitale Ausstattung aller Schulen wird deutlich verbessert und alle Schulen werden an das Glasfasernetz angeschlossen.

  • Ausbau Kitas
  • Neubau 7. Gesamtschule
  • Ausbau Offener Ganztag
  • Weitere Sanierung von Schulgebäuden
  • Ungleiches ungleich behandeln
  • Armut bekämpfen
  • Chancengleichheit herstellen
Global denken und lokal handeln

Klimaschutz ist eine weltweite Aufgabe. In Wuppertal ist sie Chefsache. Ich bekenne mich zu ambitionierten Zielen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Nur so kann unser Planet zukunftsorientiert gestaltet werden.

Wir ruhen uns nicht auf dem bislang Erreichten aus. Mit dem neuen Klimaschutzkonzept haben wir die Grundlage, um klimaneutral zu werden.

Zur Nachhaltigkeit gehört auch soziale Gerechtigkeit. Denn alle Menschen müssen umweltgerecht leben können. Bürgerbeteiligung ist daher für den Umwelt- und Klimaschutz von großer Bedeutung.

Die Stadt geht dabei voran: Klimaschutzmanagerinnen und -manager entwickeln Maßnahmen, um das Klima in unserer Stadt zu verbessern und das Bewusstsein für Klimaschutz zu erhöhen. Der Gedanke der Kreislaufwirtschaft wird in den nächsten Jahren intensiv weiterentwickelt. Die städtischen Tochterunternehmen werden wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz leisten.

Bei allen Maßnahmen der Stadtverwaltung muss Nachhaltigkeit immer mitgedacht werden. Daher wird ein Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet.

Bis 2025 soll Wuppertal Hauptstadt des fairen Handels und der Nachhaltigkeit sein, und ich verfolge das Ziel, dass Wuppertal 2035 klimaneutral ist. Deshalb unterstütze ich zum Beispiel die Aktivitäten von Fridays for future. Es ist unsere Pflicht, nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.
  • Nachhaltigkeit leben
  • Klimaschutz gemeinsam angehen
  • Wuppertal bis 2035 klimaneutral machen
  • Wuppertal als Hauptstadt des fairen Handels und der Nachhaltigkeit
  • Bürgerbeteiligung
Mobilität

Alle Formen von Mobilität müssen gleichberechtigt sein. Daher müssen wir dem Radverkehr, den Fußgängerinnen und Fußgängern und dem ÖPNV einen höheren Stellenwert einräumen als heute.

Bis 2025 sollen 10% der Verkehrswege sicher mit dem Rad zurückgelegt werden. Dazu muss das neue Radverkehrskonzept umgesetzt werden. Der Anteil des ÖPNV am Verkehr soll bis 2025 auf über 30% steigen. Deshalb muss auch die Schwebebahn als Rückgrat des ÖPNV schnell repariert werden.

Aber auch wer zu Fuß geht, soll dies sicher und bequem tun können, zum Beispiel durch fußgängerinnen- und fußgängerfreundliche Ampelschaltungen. Bei Straßen, Wegen, Treppen und Brücken gibt es einen hohen Investitionsstau, der aufgrund knapper Mittel in Wuppertal nur nach und nach aufgelöst werden kann. Daher setze ich mich weiterhin für ein Landes- und Bundesprogramm zur Förderung der kommunalen Infrastruktur ein

Wir haben eine gemeinsame Aufgabe: Wir alle müssen unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und wir brauchen saubere Luft zum Atmen. Dafür brauchen wir eine Verkehrswende.
  • Mobilitätskonzept
  • Radverkehrskonzept umsetzen
  • Sichere und attraktive Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger
  • Straßen, Wege, Treppen und Brücken sanieren